Wildwasser Reise Chile
Chile erstreckt sich über rund 4.000 Kilometer entlang der Westküste Südamerikas und umfasst beinahe zwei Drittel des Kontinents.
Zwischen der trockenen Atacama-Wüste im Norden und den gewaltigen Gletschern im Süden verändert sich die Landschaft in kurzen Abständen komplett.
Bereits südlich von Santiago eröffnet sich eine beeindruckende Vielfalt an Flüssen – ein wahres Paradies für Wildwasserbegeisterte.
Wir bieten in Chile drei verschiedene Reisen an: zwei 10-tägige Touren, bei denen wir uns auf ausgewählte Regionen konzentrieren,
sowie eine 21-tägige Expedition. Diese führt uns von Santiago de Chile bis in das rund 1.000 Kilometer weiter südlich gelegene Futaleufú –
eine der bekanntesten Wildwasser-Destinationen der Welt.
Unsere Reisen sind bewusst flexibel gestaltet und können sich von Jahr zu Jahr leicht verändern.
Gerne planen wir auch individuelle Touren nach euren Vorstellungen – Voraussetzung ist eine Gruppe von mindestens drei Personen.
Chile ist berühmt für sein aussergewöhnliches Wildwasser: kraftvoll, voluminös und oft anspruchsvoll.
Gleichzeitig gibt es aber auch zahlreiche leichtere Flüsse und Abschnitte. Auf unseren Reisen bewegen wir uns hauptsächlich im
Bereich Wildwasser III bis IV – ideal für erfahrenere Paddler, die sportliche Herausforderungen suchen,
ohne auf Genuss zu verzichten.
Neben dem Paddeln bleibt ausreichend Zeit, Land und Leute kennenzulernen.
Je länger die Reise, desto mehr Raum entsteht für das Unterwegssein selbst –
für Begegnungen, Eindrücke und kleine Abenteuer abseits des Flusses.
Die nächsten Termine
Wildwasserreise Chile - Los Queñes
Unsere gemeinsame Reise dauert 10 Tage. Davon wollen wir 9 Tage paddeln und einen Tag
eine Paddelpause einlegen.
Unsere Wildwasserreise startet in Los Queñes (in der Nähe von Curicó) und endet in Melipeuco
(in der Nähe von Temuco).
Los Queñes ist ein kleines Dorf, 2.5 Stunden südlich von Santiago. Da fliessen der Rio Teno und der Rio Claro de Teno
zusammen. Beide Flüsse sind so um WW III, wobei der Teno auch noch einen WW III-IV Abschnitt für uns bereit hält.
Etwas weiter südlich von Los Queñes fliesst der Lontue (WW III). Der Rio Lontue ist etwas wuchtiger wie der Teno, aber ähnlich schwierig.
Wir machen uns nach etwa vier Tagen auf den Weg in den Süden.
Unser nächstes Ziel ist der Rio Ñuble der etwa fünf Autostunden von Los Queñes
entfernt ist. Der Ñuble hat mehrere Abschnitte. Im oberen Bereich (wir booten auf dem Rio Los Sauces ein) WW III - IV, je nach Wasserstand
darf man das auch schon WW IV nennen und im unteren Bereich WW III. Am Ñuble bleiben wir sicher zwei Tage.
Fünf bis sechs Autostunden weiter südlich sind wir im Nationalpark Conguillio. Gefühlt die schönste Vulkanlandschaft von ganz Chile.
Eine gute Gelegenheit mal einen Tag Padelpause zu machen.
Am nördlichen Rand des Parks fliesst der Rio Cautin und am südlichen Rand der Rio Truful Truful. Beide Flüssen sind um WW III-IV.
Je nach Abschnitt, je nach Wassermenge.
Der Cautin fliesst durch eine ziemlich unzugängliche Schlucht mit Zwangspassage, da fühlt sich eine III schnell wie eine IV an. Der Trufel
ist im offenen, vulkanischen Gelände unterwegs und ist eine wunderschöne Wildwasser-Rutschbahn. Es hat kaum Kehrwasser, dafür paddelst du durch
einen botanischen Garten.
Falls du nach zehn Tagen noch nicht genug hast, könntest du noch zehn Tage anhängen und mich nach Pucón begleiten.
Ansonsten sagen wir uns "Tschüss" in Melipeuco und wünschen dir eine gute Heimreise.
Im Preis enthalten:
- Das Guiding und die Schulung auf dem Fluss
- Die Logistik rund um die Flüsse
- Die Miete eines Fahrzeuges für die Shuttle am Fluss
Nicht im Preis enthalten
- Die Anreise nach Los Queñes
- Die Rückreise von Melipeuco
- Unterkunft und Verpflegung
- Dein persönliches Equipment (Paddelausrüstung, Campingausrüstung)
- Kajakmiete
- weitere Mietautos
- Treibstoff für alle Fahrzeuge und die Autobahngebühren
Die An- und Rückreise überlasse ich vollständig dir.
Wir werden für die Gruppe mindestens noch ein Mietauto brauchen, mit welchem du und der Rest der Gruppe nach
Los Queñes anreisen und vom Melipeuco wieder zurück nach Santiago reisen könnt.
Ich habe ein eigenes Fahrzeug, welches auch Kajaks transportieren kann, und
übernehme die Fahrten vom aktuellen Camp zum Einstieg und vom Ausstieg zurück zum Camp. Wir können also die
Shuttles mit zwei Fahrzeugen machen.
Auf dieser Reise sind ungefähr 1600 km (von Santiago bis zurück nach Santiago) mit dem Auto eingeplant.
Du musst etwas Sitzfleisch mitbringen, wenn es holprig und staubig
wird auf der Strasse.
Du musst gesund und fit sein und dich auf WW III wohlfühlen.
Deine Rolle klappt in WW III meistens.
Du kannst im Fluss schwimmen und dich zusammen mit Boot und Paddel in Richtung Ufer fortbewegen.
Fit sein meint, dass du einige Stunden Wildwasser pro Tag paddeln kannst, immer mal wieder aus- und einsteigen, am Fluss entlang
kraxeln, den Fluss besichtigen und mit deinem Kajak ein paar Stellen umtragen kannst. Und du es zum Schluss bis zum Fahrzeug zurückschaffst.
Mit wohlfühlen auf WW III ist gemeint, dass du eine Linie findest für dich, dabei auch Kehrwasser erwischt, mithilfe einer
Welle eine Seilfähre bewerkstelligen kannst. Du also ein bisschen spielerisch auf WW III rumkurvst.
Du musst eine Person sein, die gerne mit anderen Menschen unterwegs ist, seine Bedürfnisse kundtun kann und
kompromissbereit ist.
Wildwasserreise Chile - Pucón
Unsere gemeinsame Reise dauert 10 Tage. Davon wollen wir 9 Tage paddeln und einen Tag
eine Paddelpause einlegen.
Unsere Wildwasserreise startet in Pucón und endet in Neltume, am Rio Fuy.
Unsere gemeinsame Reise begint in Pucon.
Pucon ist so ein bisschen das Interlaken von Chile. Ein kleines Städtchen, sehr auf Abenteueraktivitäten ausgerichtet.
Die Landschaft wird vom Villarrica, einem noch aktiven Vulkan, geprägt. Viele Paddlerfotos mit Vulkan im Hintergrund sind
hier entspanden. Paddeln kann man auch, Pucon ist ein Paddlermekka.
Für uns sind der Trancura und der Liucura die Flüsse mit denen wir unser Abenteuer starten wollen.
Anfang Dezember dürften beide Flüsse noch mittlere Wasserstände aufweisen und werden wuchtig daher kommen. Der untere Trancura und der Luicura
sind Wuchtwasser 3er. Falls wir gut drauf sind, ist auch der obere Trancura eine Möglichkeit da sind wir bei WW IV.
Im Norden von Pucon liegt der Rio Trufel Trufel mit dem Auto sind wir in ca 2.5 Stunden da. Der Trufel Trufel ist kleiner, nicht so
viel Wasser im WW III Bereich. Ein schnelle Rutschbahn durch einen botanischen Garten.
Wir wollen etwa vier Tage in Pucon bleiben und dann weiter nach Süden fahren zum Rio Fuy. Der Fuy hat mehrere Abschnitte von WW II bis WW V.
Für uns wäre der untere Teil interessant, das ist ein Wuchtwasser WW III Abschnitt, mit wunderschönen, klarem Wasser.
Den unteren Fuy kann man auch etwa vier Kilometer weiter oben starten, dann sind wir bei WW III-IV.
Auch in wenigen Autostunden ist der Rio San Piedro zu erreichen. Wieder Wuchtwasser WW III. Der Rio Piedro wird auch als kleiner Futaleufu
bezeichnet, weil es drei wirklich grosse Rapids hat. Insgesamt nicht so schwierig, da ist auch viel Flachwasser dabei, aber die "Grossen" sind
beeindruckend.
Wir werden ca. vier Nächte in Pucon und vier Nächte am Fuy verbringen. In Pucon suchen wir uns ein Cabaña und am Fuy bietet es sich an zu campen.
Im Preis enthalten:
- Das Guiding und die Schulung auf dem Fluss
- Die Logistik rund um den Fluss
- Die Miete eines Fahrzeuges für die Shuttle am Fluss
Nicht im Preis enthalten
- Die Anreise nach Pucón
- Die Rückreise von Neltume
- Unterkunft und Verpflegung
- Dein persönliches Equipment (Paddelausrüstung, Campingausrüstung)
- Kajakmiete
- weitere Mietautos
- Treibstoff für alle Fahrzeuge und die Autobahngebühren
Die An- und Rückreise überlasse ich vollständig dir.
Wir werden für die Gruppe mindestens noch ein Mietauto brauchen, mit welchem du und der Rest der Gruppe von Temuco
losfahren und wieder zurück nach Temuco fahren könnt.
Ich habe ein eigenes Fahrzeug, welches auch Kajaks transportieren kann, und
übernehme die Fahrten vom aktuellen Camp zum Einstieg und vom Ausstieg zurück zum Camp. Wir können also die
Shuttles mit zwei Fahrzeugen machen.
Auf dieser Reise sind ungefähr 700 km mit dem Auto eingeplant.
Du musst gesund und fit sein und dich auf WW III wohlfühlen.
Deine Rolle klappt in WW III meistens.
Du kannst im Fluss schwimmen und dich zusammen mit Boot und Paddel in Richtung Ufer fortbewegen.
Fit sein meint, dass du einige Stunden Wildwasser pro Tag paddeln kannst, immer mal wieder aus- und einsteigen, am Fluss entlang
kraxeln, den Fluss besichtigen und mit deinem Kajak ein paar Stellen umtragen kannst. Und du es zum Schluss bis zum Fahrzeug zurückschaffst.
Mit wohlfühlen auf WW III ist gemeint, dass du eine Linie findest für dich, dabei auch Kehrwasser erwischt, mithilfe einer
Welle eine Seilfähre bewerkstelligen kannst. Du also ein bisschen spielerisch auf WW III rumkurvst.
Du musst eine Person sein, die gerne mit anderen Menschen unterwegs ist, seine Bedürfnisse kundtun kann und
kompromissbereit ist.
Wildwasserreise Chile - Futaleufú
Wir werden von Los Queñes, bis wir uns in Futaleufu wieder voneinander verabschieden, 21 Tage zusammen unterwegs sein. Wie viele Tage davon wir paddeln werden, hängt etwas von den Umständen ab, aber rechne mal mit mindestens 15 Paddeltagen.
Unsere gemeinsame Reise beginnt in Los Queñes, drei Stunden südlich von Santiago.
Wir fahren gemeinsam von Los Queñes bis nach Futaleufu. Das sind um die 1500 Kilometer in Richtung Süden.
Dafür wollen wir uns 21 Tage Zeit nehmen und auf dem Weg zum Futa von Fluss zu Fluss fahren. Der Futaleufu ist nicht das Ziel,
sondern einfach der südlichste Zipfel unserer Reise.
In Los Queñes liegt eine gemütliche Lodge, direkt am Zusammenfluss vom Rio Teno und dem Rio Claro de Teno.
Ein guter Ort, um anzukommen, auszuschlafen und sich auf Sommer einzustellen. Ein idealer Ort, um die ersten Paddelschläge in Chile zu machen.
Auf dem Weg nach Süden werden wir mehrere Stopps von einigen Tagen machen und auf den Flüssen rund um unser Camp paddeln. Unser Weg führt uns an
Pucon vorbei, wo wir Trancura und Liucura paddeln. Ein weiterer Stopp wird am Fuy sein,
bevor wir die Grenze nach Argentinen überqueren, wo der Manso auf unserem Programm steht. Und schlussendlich verbringen wir einige Tage
am Futaleufu wo auch der Azul und der Espolon zu unseren Paddelzielen gehören.
Wir nehmen uns auf dieser Reise Wildwasser im Bereich des Schwierigkeitsgrades WW III - IV vor. Das kann auch mal einfacher sein,
weil wir eine wunderschöne Schlucht erkunden wollen. Das darf aber auch mal WW IV werden, weil in der
Gruppe jemand ist der schwieriger paddeln kann und möchte. Etwas früher ein- oder aussteigen ermöglicht uns etwas Spielraum, um die
Schwierigkeiten auf dich anzupassen.
In unserem
Detailprogramm
beschreiben wir genauer, wo wir überall haltmachen wollen.
Im Preis enthalten:
- Das Guiding und die Schulung auf dem Fluss
- Die Logistik rund um den Fluss
- Die Miete eines Fahrzeuges für die Shuttle am Fluss
Nicht im Preis enthalten
- Die Anreise nach Los Queñes
- Die Rückreise von Futaleufu
- Unterkunft und Verpflegung
- Dein persönliches Equipment (Paddelausrüstung, Campingausrüstung)
- Kajakmiete
- alle weiteren Mietautos
- Treibstoff für alle Fahrzeuge und die Autobahngebühren
- Fähre
Die An- und Rückreise überlassen wir vollständig dir.
Wir haben ein eigenes Fahrzeug, welches auch Kajaks transportieren kann, und
übernehmen die Fahrten vom aktuellen Camp zum Einstieg und vom Ausstieg zurück zum Camp.
Wir werden noch zweites Auto brauchen, damit wir den Shuttle machen können.
Auf dieser Reise sind ungefähr 1000 km mit dem Auto eingeplant. Du musst etwas Sitzfleisch mitbringen, wenn es holprig und staubig
wird auf der Strasse.
Du musst gesund und fit sein und dich auf WW III wohlfühlen.
Deine Rolle klappt in WW III meistens.
Du kannst im Fluss schwimmen und dich zusammen mit Boot und Paddel in Richtung Ufer fortbewegen.
Fit sein meint, dass du einige Stunden Wildwasser pro Tag paddeln kannst, immer mal wieder aus- und einsteigen, am Fluss entlang
kraxeln, den Fluss besichtigen und mit deinem Kajak ein paar Stellen umtragen kannst. Und du es zum Schluss bis zum Fahrzeug zurückschaffst.
Mit wohlfühlen auf WW III ist gemeint, dass du eine Linie findest für dich, dabei auch Kehrwasser erwischt, mithilfe einer
Welle eine Seilfähre bewerkstelligen kannst. Du also ein bisschen spielerisch auf WW III rumkurvst.
Du musst eine Person sein, die gerne mit anderen Menschen unterwegs ist, seine Bedürfnisse kundtun kann und
kompromissbereit ist.
Wir werden in 21 Tagen um die 2000 Kilometer zusammen Autofahren, wo ankommen und wieder abreisen, paddeln etc.
Wir werden mal ein bequemes Bett haben, aber auch mal nur ein Zelt, es kann staubig, heiss und eng werden und auch
mal kalt sein. Dazu solltest du bereit sein.
FAQ
Auf unserer letzten 23 Tage langen Reise hatten wir die folgenden Kosten:
- Zwei Mietautos: 2380 CHF
- Diesel für zwei Autos (über 3000 km): 940 CHF
- Autobahngebühren für zwei Autos: 260 CHF
- Fährkosten für zwei Autos: 597 CHF
Hier ein paar Preise, damit du einen Eindruck bekommst, wie teuer es in Chile ist.
Ein Platz auf dem Camping kostet im Schnitt ca. 12 CHF und eine Unterkunft in einem Cabaña, wenn man zu zweit ein Zimmer teilt, wird gegen 30 CHF kosten.
Für ein Nachtessen musst du mit ca. 20 CHF rechnen. Ein Kaffee kostet, je nach Getränk so 2 CHF.
Ein Liter Diesel etwas über 1 CHF.
Die Fähre von Puerto Mont nach Chaiten für ein Auto 300 CHF und pro Personen 50 CHF.
Ein Raftingtrip auf dem Futaleufu um die 40 CHF.
Kajakmiete pro Tag zwischen 20 und 30 CHF. Wenn du ein Boot kaufen willst, kostet das genau so viel wie in Europa.
Für die Reise "Pucón" kannst du bis Temuco fliegen. Nimmst in Temuco das Mietauto entgegen und bringst es am Ende der Reise wieder am Flughafen Temuco zurück.
Wir würden für die Gruppe noch ein Auto mieten. Zusammen mit unserem Auto haben wir dann zwei Fahrzeuge. Falls du lieber selber für dich ein Mietauto willst (weil du z.B. nachher noch weiter reisen willst) ist das theoretisch möglich, wir müssen es aber vor der Reise mit der Gruppe besprechen.
Mit zwei bis vier Gästen bist du mit einem Guide (Joe) unterwegs und bei fünf und sechs Personen werden wir einen zusätzlichen Guide engagieren. Sollte die Reise im letzten Moment zustande kommen und wir finden keinen zusätzlichen Guide mehr, werden wir nicht mehr wie fünf Teilnehmende sein.
Wenn du dein Kajak mit dem Flieger mitnehmen willst, empfehlen wir dir Air Canada. Das hat schon einige Male geklappt.
Kajak mieten oder kaufen? Da kennen wir ein paar Orte, wo das möglich ist und inzwischen haben wir auch ein paar Kajkas, die du mieten kannst.
Wie du zu einem Kajak kommst ist allerdings in deiner Verantwortung.
Giftiges gibt es in Chile kaum. Keine Giftschlangen und nur harmlose Skorpione. Eine giftige Spinne gibt es, die chilenische Einsiedlerspinne. Der Biss der Spinne kann tatsächlich tötlich enden, da sie aber sehr scheu ist, gibt es kaum Unfälle.
Malaria und andere Tropenkrankheiten gibt es nicht, wir sind zu weit im Süden.